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Ulrich Kursawe

Der kreative Prozess in der Erwachsenenbildung auf der Grundlage der Synergetik und des Konstruktivismus

359 S., Br., zahlr. Abbildungen, 17x22, 1999, 
Euro 33,23
ISBN 3-932492-23-4

Info zum Buch:

Kognitionsforschung gilt heute als interdisziplinäres Unternehmen und hat entsprechende Bedeutung für die unterschiedlichsten Lebensbereiche. Allerdings sind Ihre Ergebnisse in unserem gelebten Alltag nicht selten "schwer verdaulich", denn sie entziehen uns die Substantialität unseres "Ichs" und - schlimmer noch - die der für wahr genommenen "Welt".
Ulrich Kursawes Buch bringt nach einer reich illustrierten und gut lesbaren Darlegung des synergetischen und des konstruktivistischen Ansatzes die Ergebnisse in einen Dialog
mit kreativen Methoden und Erfahrungen der Erwachsenenbildung. Damit betritt diese Arbeit Neuland und schlägt eine Brücke zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und subjektiver Erfahrung: Der kreative Prozess ist - so die neue Sichtweise - eine typische Ausformung kognitiver Systemdynamik in Übergangsphasen nach dem Paradigma der Synergetik. Er wird subjektiv erlebbar in einer offenen prozessorientierten Haltung, in der das Greifen nach festen
Grundlagen in Form endgültiger Aussagen aufgegeben wird.

Stimmen zum Buch:

"Der Autor zeigt, dass er 
1.eine sehr gute Übersicht über den neusten Stand der relevanten didaktischen Forschung hat 2.neueste Ergebnisse aus der neurobiologischen und kognitiven Forschung in die Theorie lebender Systeme einarbeiten und sie einer grundlegenden Prüfung für didaktische Fragen unterziehen kann 3.die Basistheorien aus der Synergetik und dem Konstruktivismus
für didaktische Horizonte erschließt 4.eigenständige, völlig neue Perspektiven für die Leitdifferenzen "Instabilität" und "Kreativität" in der Erwachsenenbildung konstruieren kann und sie auch erprobt." Prof. Dr. Edmund Kösel

"Hier wurde mit einer Gründlichkeit gearbeitet, die kaum eine relevante Fragestellung auslässt. Zahllose Verknüpfungen werden untersucht, rückgekoppelt und in den Kontext gebracht, in hoher sprachlicher Fertigkeit und dennoch konkret verstehbar. Überhaupt wird immer wieder die besondere sprachliche Kompetenz spürbar, die es möglich macht, auch schwierigste theoretische Zusammenhänge 
so sichtbar zu machen, dass auch eigene Zugänge gewonnen werden können. Insofern ist die Arbeit ein Beweis per se für die Generalthese von der Verbindung konstruktivistischer und synergetischer Erwachsenenbildung." 
Prof. Dr. Xaver Fiederle